International Network Against Cyber Hate (INACH)

jugendschutz.net gründete gemeinsam mit der niederländischen Organisation "Magenta" im Jahre 2002 das "International Network Against Cyber Hate" (INACH). Zunächst als Verbund von Online-Meldestellen ins Leben gerufen, verfolgt INACH mit seinen Partnerorganisationen aus Europa, Israel, Russland und den USA heute eine mehrdimensionale Strategie aus Interventions- und Präventionsansätzen.

Gemeinsam gegen Hass im Netz

INACH vereint Organisationen aus aller Welt, die sich für die Bekämpfung von Hassrede im Internet einsetzen. Aus einer multinationalen und multikulturellen Perspektive wendet sich INACH sämtlichen Formen von Online-Diskriminierung zu. Mit der konsequenten Durchsetzung von Menschenrechten im virtuellen Raum soll das Internet zu einem humaneren Ort gemacht werden.

Zur Umsetzung von Menschenrechten im Internet werden Organisationen und Zivilgesellschaft ermutigt, für gegenseitigen Respekt und Verantwortung einzustehen, sich gegen Cyber Hate auszusprechen und ein Bewusstsein für Online-Diskriminierung zu schaffen. Auf diesem Wege stärkt INACH die Rechte aller Internetnutzerinnen und -nutzer.

Ziele der konkreten Zusammenarbeit sind die Löschung von rechtswidrigen Hassbeiträgen, die Sensibilisierung für Online-Diskriminierung durch Information und Bildung sowie die internationale Ächtung von menschenverachtenden Inhalten im Netz. Hierzu arbeiten die Partner nicht nur ganz praktisch zusammen, sondern beteiligen sich auch an der internationalen Diskussion auf der Ebene von EU und OSZE.
Mehr Infos: www.inach.net

Aktuelles Projekt "Research – Report – Remove"

In dem von der EU im Rahmen des Programms "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft" geförderten Projekt "Research – Report – Remove: Countering Cyber Hate Phenomena" (2016-2017) werden aktuell Hassphänomene im Internet aus einer transnationalen Perspektive recherchiert und analysiert. Hiermit verfolgt INACH das Ziel, ein internationales Frühwarnsystem zu etablieren, mit dem sich unterschiedliche Formen von Online-Diskriminierung frühzeitig erkennen, bewerten und bekämpfen lassen. 

Das Projekt wird kofinanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).