Online-Propaganda: Formen & Formate

Videoextremismus

Videoextremismus: Rechte Propaganda in audiovisuellen Online-Medien als Herausforderung für die politische Jugendbildung

ein Gastbeitrag von Tobias Gralke

 

Am 9. Oktober 2019 versuchte ein 27-jähriger Rechtsterrorist die Synagoge im Halleschen Paulusviertel zu stürmen, um die dort das Jom-Kippur-Fest feiernden Menschen zu ermorden. Eine Holztür verhinderte zwar seinen eigentlichen Plan, dennoch tötete er außerhalb der Synagoge zwei Menschen. Über die Details des Terroranschlags weiß eine breitere Öffentlichkeit auch darum Bescheid, weil der Attentäter sein Handeln per Helmkamera live ins Internet übertrug. Auf der Streaming-Plattform Twitch folgten dem Anschlag zur Tatzeit fünf Menschen, über 2.000 weitere sahen das 36-minütige Video nachträglich, ehe es eine halbe Stunde später gesperrt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings bereits tausendfach über Telegram sowie auf Image-Boards wie 4Chan und Reddit verbreitet und gesehen worden.

Aus medienwissenschaftlicher Sicht sind daran zwei Aspekte hervorzuheben: Zum einen steht der Anschlag von Halle in einer Reihe von vergleichbaren, aufeinander bezogenen und miteinander vernetzten Terrorereignissen, die sich in rechten Online-Ökosystemen entwickeln und verbreiten [1]. Zum anderen stellt sich die Frage nach der Ästhetik und Wirkung solcher Terrorbilder: Wie kann es sein, dass Menschen einen Anschlag wie den in Halle nicht nur widerspruchslos live verfolgen, sondern sogar feiern, weiterverbreiten und nachahmen? Und weiter: Wie drückt sich in solchen Bildern rechte Ideologie aus, wie beeinflussen und befeuern sie andersherum zeitgenössische Formen rechten Denkens und Handelns?

Beides zusammengenommen – der Kontext und die Ästhetik rechter Bewegtbilder – stellt alle vor eine Herausforderung, die mit jungen Menschen über rechte Propaganda in den Sozialen Medien sprechen: Nicht nur lassen sich Taten wie in Halle mitunter schwer in Worte fassen, viel mehr noch mangelt es dem gesellschaftlichen Diskurs grundsätzlich an adäquater Sprache für die Verbreitungsdynamiken, die memetischen Formen, die ideologischen Mutationen des gegenwärtigen, transnational vernetzten Rechtsradikalismus. Allzu oft werden rechte Terroranschläge als Einzeltaten dargestellt, die Netzwerke und Diskurse, die sie begünstigen, dabei ausgespart. Allzu oft dominiert eine Rhetorik, die rechten Terror zu „Hass und Hetze“ verallgemeinert oder ihn reflexartig mit „linker Gewalt“ gleichsetzt, wodurch seine ideologische Komplexität verschleiert und sein Bedrohungspotential relativiert werden. [2] Und oft fehlt es an Wissen über die all dem zugrunde liegende digitale Kultur. So schrieb die politische Bildungsexpertin Marina Weisband nur wenige Tage nach dem Anschlag von Halle: „Ich weiß nicht mal, wie ich in Talkshows über Radikalisierung reden kann, wenn ich Memes erklären muss, wenn ich Boards erklären muss, wenn ich Streaming erklären muss. Unserer Gesellschaft fehlt das Vokabular, um über aktuellen Terror zu sprechen.“ [3]

Webvideos aber sind heute mit die relevantesten Medien für die Politisierung junger Menschen, „eine Art Leitmedium“ wie das Netzwerk bewegtbildung.net schreibt. [4] So ist es kein Wunder, dass Video- und Bildplattformen wie YouTube, TikTok, Twitch und Instagram auch von rechten Akteur*innen gezielt mit audiovisueller Propaganda bespielt werden. [5] Gleichzeitig sind Webvideos aber auch Medien des kreativen Widerstands und sich schnell wandelnde Formen, denen gesellschaftlicher Diskurs und Bildungspraxis nicht selten hinterherlaufen. Über Webvideos sprechen zu lernen ist darum elementar für eine politische Jugendbildung, die sowohl im Umgang mit dem gegenwärtigen Rechtsradikalismus als auch mit zeitgenössischen Formen politischer Jugendkultur nicht ins Hintertreffen geraten will. Die vom Politikdidaktiker Veit Straßner identifizierten Herausforderungen im Umgang mit Webvideos – unter anderem: audiovisuelle Alphabetisierung & Thematisierung von Emotionen [6] – sollten dabei allerdings weniger als unidirektionale Vermittlungsaufgabe und mehr als dialogisches Lerngeschehen zwischen Digital Immigrants und Digital Natives verstanden werden, das sich wesentlich im Miteinandersprechen vollzieht.

Wie lassen sich rechte Webvideos verstehen?

Das Video aus Halle beginnt damit, dass der Attentäter in die Kamera blickt und ein Bekenntnis abgibt: „Hey, my name is Anon. And I think the Holocaust never happened. Feminism is the cause of the decline of the West which acts as a scapegoat for mass immigration. And the root of all these problems is the jew. Would you like to be friends?" Wie in einem platten Lehrbuchbeispiel werden hier zentrale ideologische Bausteine des gegenwärtigen Rechtsradikalismus zu einem geschlossenen Sinnzusammenhang montiert und als Legitimation des mörderischen Handelns vorgebracht: Antisemitismus, Rassismus, Antifeminismus, Verschwörungserzählungen – und, was häufig übersehen oder nicht verstanden wurde: Referenzen auf eine von ironischer Netzkultur, Gewaltverherrlichung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägte Community, in der „Anon“ als Pseudonym dient.

Es handelt sich bei dem Video also um eine strategische Ikonisierung, wie die Bildwissenschaftlerin Petra Bernhardt das Wesen von Terrorbildern im Zeitalter der Massenmedien genannt hat. [7] Die Ikonisierung zielt aber weniger auf Angst und Schrecken in der breiten Öffentlichkeit, als vielmehr auf Ruhm und Nachahmung in diffus vernetzten, virtuellen Gemeinschaften. In diesen wurde der Anschlag von Halle schnell in ein Verhältnis zu vergleichbaren Taten gesetzt und wie in einem Ego-Shooter-Game nach Punkten bewertet. Da die Anzahl ermordeter Menschen zum Beispiel geringer war als etwa bei den rechten Terroranschlägen in Christchurch und El Paso, wurde dem Anschlag von Halle ein niedriger Score zugeschrieben. Der Attentäter ging als „notable loser“ in die Netz-Annalen rechten Terrors ein. [8]

Adäquate Beschreibungen für solche Verbreitungsdynamiken zu finden, ist wichtig, um rechte Terror-Streams in ihrem Wesen begreifen zu können und die richtigen Schlüsse aus ihnen zu ziehen. Selbst treffende und intuitiv einleuchtende Begriffe wie „Gamification of Terror" [9] können dabei in die Irre führen, wenn sie genutzt werden, um verkürzte Zusammenhänge zwischen Ästhetik und Ursachen rechten Terrors zu behaupten. So mögen Attentate wie in Halle zwar stark an Ego-Shooter-Games erinnern. Rechter Terror aber entsteht nicht erst aufgrund solcher Spiele, wie oft argumentiert wird, sondern muss als ein gesamtgesellschaftliches Problem verstanden werden, das sich selbstverständlich auch im Gaming-Bereich zeigt und dort szene- und medienspezifische Formen annimmt.

Im medienpädagogischen Umgang mit rechten Terror-Streams sollte es also darum gehen, sie als spezifische Phänomene zu diskutieren, in denen jahrhundertealte Ideologien der Ungleichwertigkeit, die Infrastruktur des Web 2.0, szenetypische Codes und Dynamiken sowie „mediale Affordanzen“ von Ego-Shooter-Games zusammenspielen. [10] Vereinfacht gesagt, geht es bei einer solchen Perspektive auf rechte Videos im Allgemeinen um ein Zusammendenken von Form, Inhalt, Medienumgebung und gesellschaftlichem Kontext. Wie die Kulturwissenschaftler Lars Koch, Torsten König und Gerd Schwerhoff es ausdrücken: „Statt den Phänomenbereich, wie dies oftmals aus einem kommunikations- und politikwissenschaftlichen Blickwinkel geschieht, inhaltistisch auf die in Blogs, bei Twitter oder auf YouTube-Kanälen artikulierten Werthaltungen und Weltanschauungen zu reduzieren, wäre der Fokus auf jene medienästhetischen Strukturen zu richten, die in besonderer Weise populistische Gefühlspolitiken ermöglichen und realisieren.“ [11]

Wie wirken rechte Videos?

Terror-Streams stellen aus dieser Perspektive die extremste Ausformung rechter Videokommunikation dar. Um solchen Taten langfristig den Nährboden zu entziehen, bedarf es aber einer kritischen Auseinandersetzung mit allen, auch den subtileren Erscheinungsformen rechter Ideologie, die eine gesellschaftliche Stimmung hervorbringen, in der Einzelne oder Gruppen sich berufen fühlen, zur Waffe zu greifen. Webvideos eignen sich dafür besonders als Anschauungsobjekte, da sie ihre Rezipient*innen mit verschiedenen Mitteln emotional ansprechen, um in den Sozialen Medien Reichweite zu erzielen. [12]

Der Medienwissenschaftler Jens Eder beschreibt vier Ebenen, auf denen Webvideos bei ihren Rezipient*innen affektive Reaktionen hervorrufen können: Formen, d.h. Emotionen, die durch vorbewusste Wahrnehmungen wie Sounds, Farben und Bewegungen hervorgerufen werden; Welten, d.h. Emotionen, die entstehen, während Rezipient*innen mentale Modelle der im Video dargestellten Welten reproduzieren; Bedeutungen, d.h. Emotionen, die sich auf den abgebildeten Themenkomplex beziehen; Reflexion, d.h. Emotionen, die sich auf die eigene Situation beim Schauen des Videos beziehen. Zusammengenommen, so Eder, bilden diese vier Ebenen und die persönliche Disposition der Rezipient*innen die sogenannte Affektstruktur eines Videos. [13]

Am Beispiel eines Webvideos der sogenannten Identitären Bewegung („Wann bist du dabei?“, 4. Juni 2018) lässt sich die Anwendung dieses Modells skizzieren: Auf der Ebene der Formen werden die Rezipient*innen mittels positiv-pathetischer Musik, schneller Schnitte, Vintage-Filter, Close-Ups, Zeitlupen und Aufnahmen von sich vorwärts bewegenden Menschen affiziert (s. Abbildungen). Auf der Ebene repräsentierter Welt setzen sich Bilder von wehenden Fahnen, spektakulären Aktionen an symbolischen Orten, engagierten Menschen, zum Gesamtbild einer wachsenden, erfolgreichen, sich professionalisierenden Bewegung zusammen. Auf der Ebene der transportierten Bedeutung hängt bereits vieles vom Vorwissen der Rezipient*innen ab. Das Lambda-Symbol als Erkennungszeichen der Identitären Bewegung und seine Herkunft aus dem Filmepos 300, einschlägige Parolen wie „Patriotismus statt linker Gewalt!“, „Grenzen schützen – Leben retten!“ und „Zukunft für Europa“ lassen die rechtsradikale Ideologie erkennen, beschwören Feindbilder, rufen aber bei einigen möglicherweise auch andere, positive Emotionen hervor. Schließlich bewirkt das Video reflexive Emotionen. Diese beziehen sich auf das Verhältnis, das die Rezipient*innen bewusst oder unbewusst zum Video einnehmen, indem sie zum Beispiel seine Qualität bewerten oder es als billigen Propagandaversuch kritisieren. [14]

Sich diese Ebenen bewusst zu machen und sie differenziert zu beschreiben, könnte gleichermaßen als Ziel und Methode politischer Bildung im Umgang mit solchen Inhalten verstanden werden. Der Anspruch sollte dabei nicht sein, möglichst elaboriert und mit medien- oder politikwissenschaftlichem Vokabular über die Videos zu sprechen. Vielmehr sollte es darum gehen, an der persönlichen, ästhetischen Erfahrung der Lernenden anzusetzen, d.h. erst beschreiben zu lassen, dann sich gemeinsam ans Deuten zu machen, dann zu diskutieren, welche Funktion solche Videos und ihre einzelnen Gestaltungselemente für die gesellschaftliche Diskursverschiebung nach rechts erfüllen.

Fazit und Ausblick

Rechte (Bewegt-)Bilder verbreiten sich nach wie vor weitgehend ungehindert in Sozialen Medien. Immer wieder gelingt es zwar Studien und Rechercheprojekten, einen Blick auf ihre Verbreitung zu werfen. Den Plattformen aber fehlt es insgesamt am Willen und dem Staat an Durchsetzungskraft, um die mediale Infrastruktur rechter Online-Propaganda nachhaltig einzudämmen. Allzu oft noch dominiert ein Meinungsliberalismus, der „Sagen-Dürfen“ mit „Hinnehmen-Müssen“ verwechselt und der eher Diskriminierungskritik als menschenfeindliche Positionen als demokratiegefährdend brandmarkt. In den letzten Jahren hat sich dafür eine breite zivilgesellschaftliche Bewegung entwickelt, die sich rechten Inhalten in den Sozialen Medien entgegenstellt. Damit diese nicht auf Dauer mit Symptombekämpfung überfordert bleibt, braucht es ein politisches Bekenntnis und eine wirkungsvolle Förderung wertegebundener Demokratie- und Medienbildung für alle Altersklassen. Die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Webvideos kann dabei ein entscheidender Baustein sein, wenn sie als komplexe und zunehmend relevante Kommunikationsformen ernstgenommen und verstanden werden.

Anmerkungen:

[1] Für eine ausführliche Darstellung der Netzdynamiken rechten Terrors siehe: Karolin Schwarz (2020). Hasskrieger. Der neue globale Rechtsextremismus. Freiburg im Breisgau: Herder, S. 168-187.

[2] Für eine Kritik am Extremismusparadigma siehe Eva Berendsen, Katharina Rhein, Tom David Uhlig (2019). Extrem unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von links und rechts. Berlin: Verbrecher Verlag.

[3] Marina Weisband am 11. Oktober 2019 auf Twitter. https://twitter.com/Afelia/status/1182568291082133504

[4] Netzwerk bewegtbildung.net, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, & mediale pfade.org - Verein für Medienbildung e.V. (Hrsg.) (2019). Bewegtbildung denken. Beiträge zu Webvideo und politischer Bildung im Social Web. Berlin. https://bewegtbildung.net/2020/wp/wp-content/uploads/2020/07/Bewegtbildung_denken-Beitraege_zu_Webvideo_und_politischer_Bildung_im_Social_Web.pdf

[5] Zuletzt beispielsweise: Ciaran O’Connor (2021). Hatescape: An In-Depth Analysis of Extremism and Hate Speech on TikTok. London: Institute for Strategic Dialogue. https://www.isdglobal.org/wp-content/uploads/2021/08/HateScape_v5.pdf

[6] Vgl. Veit Straßner (2019), „Audiovisuelle Alphabetisierung zum Schutz vor emotionaler Überwältigung: Videoclips als Herausforderung für die politische Bildung“, in: Emotionen im Politikunterricht. Hrsg. v. S. Frech & D. Richter. Frankfurt a.M.: Wochenschau Verlag, S. 189-211.

[7] Vgl. Petra Bernhardt (2016), „Terrorbilder“, in: Terrorismus. Aus Politik und Zeitgeschichte, 66(24-25), S. 3-10.

[8] Für eine ausführliche Einordnung des Halle-Videos siehe: Roland Sieber (2020), „Terror als Spiel. Virtuell vernetzter Rechtsterrorismus rund um den Globus“, in: Rechte Egoshooter. Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat. Berlin: Ch. Links Verlag, S. 46-66.

[9] Für eine Diskussion und Ausdifferenzierung des Begriffs siehe: Linda Schlegel (2021), „Connecting, Competing, and Trolling: ‚User Types‘ in Digital Gamified Radicalization Processes“, Perspectives on Terrorism, 15(4). https://www.universiteitleiden.nl/binaries/content/assets/customsites/perspectives-on-terrorism/2021/issue-4/schlegel.pdf

[10] So argumentiert zum Beispiel Jan-Paul Koopmann, die Egoshooter-Ästhetik rechter Terror-Streams müsse im Kontext einer erlebnisorientierten, ironischen Netzkultur verstanden werden, deren Radikalisierungspotential unter anderem darin besteht, dass die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Als-ob mit destruktiver Lust und spielerischer Aggression verwischt werden. So biete sie Rechtsradikalen Anknüpfungspunkte für ihre Ideologie. Das interaktive Medium Egoshooter-Game sei darauf ausgelegt, bei den Spielenden die reale Erfahrung von Handlungsfähigkeit zu fördern. Diese Räume der Gewalt, so Koopmann, könnten von Rechtsradikalen genutzt werden, um den entmenschlichenden Blick auf zu Feindbildern erklärte Gruppen zu kultivieren. – Vgl. Jan-Paul Koopmann (2020), „Alles nur ein Spaß? Über die Debatte um rechte »Killerspiele« und den Zusammenhang von gespielter und realer Gewalt“, in: Rechte Egoshooter. Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat. Berlin: Ch. Links Verlag, S. 153-173.

[11] Lars Koch, Torsten König & Gerd Schwerhoff (2020), „Zwischen Feindsetzung und Selbstviktimisierung. Gefühlspolitik und Ästhetik populistischer Kommunikation. Eine Annäherung“, in: Zwischen Feindsetzung und Selbstviktimisierung. Gefühlspolitik und Ästhetik populistischer Kommunikation. Hrsg. v. L. Koch & T. König. Frankfurt a. M.: Campus Verlag, S. 9-26, hier S. 18.

[12] Für eine ausführliche Darstellung der Geschichte, Strategien und Formen politischer Videos siehe: Jens Eder, Britta Hartmann & Chris Tedjasukmana (2020): Bewegungsbilder: Politische Videos in Sozialen Medien. Berlin: Bertz und Fischer.

[13] Vgl. Jens Eder (2018), „Collateral Emotions: Political Web Videos and Divergent Audience Responses“, in: Cognitive Theory and Documentary Film. Hrsg. v. C. Brylla & M. Kramer. London: Palgrave Macmillan, S. 183-203.

[14] Eine exemplarische Analyse findet sich in: Jens Eder (2020), „Rechte Videos und Affekte in Sozialen Medien“, in: Zwischen Feindsetzung und Selbstviktimisierung. Gefühlspolitik und Ästhetik populistischer Kommunikation. Hrsg. v. L. Koch & T. König. Frankfurt a. M.: Campus Verlag, S. 177-202.