07.06.2018
Kommunikationsrisiken

Beispiel für Beichte auf Instagram

"Beicht-Accounts" bergen Risiken für junge Userinnen und User

Schon länger sind "Beicht-Accounts" bei Instagram oder Snapchat beliebt. Userinnen und User senden Beichten oder Gerüchte in einer privaten Nachricht an den Account-Betreiber, der den Inhalt dann postet – ohne den Namen des "Beichtenden" zu nennen. Unter den veröffentlichten Beiträgen sind dabei immer wieder Beschreibungen sexueller Handlungen oder diffamierende Inhalte zu finden. Auch wenn viele Accounts damit werben, keine Namen zu nennen, ist die Anonymität der Personen, über die gesprochen wird, nicht immer gewährleistet und bietet damit eine Grundlage für Cybermobbing. Junge Userinnen und User blenden zudem häufig aus, dass der Admin weiß, von wem welche Beichte stammt und diese gegebenenfalls gegen die "Beichtenden" verwenden kann.

Weitere Informationen und Tipps für Jugendliche unter chatten-ohne-risiko.net.