25.05.2018
Jugendpolitik

WhatsApp unterläuft notwendigen Jugendschutz

WhatsApp unterläuft das Ziel der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung, den Schutz der Jüngsten im Netz zu verbessern. Der Dienst hebt zwar das Mindestalter für Userinnen und User auf 16 Jahre an, überprüft es aber nicht – genauso wenig wie die Zustimmung der Eltern, die laut neuer Gesetzgebung einzuholen ist. Der Messenger WhatsApp gehört inzwischen zum Facebook-Konzern, dessen CEO Mark Zuckerberg jüngst angekündigt hat, künftig die Datenschutzregelungen der EU berücksichtigen zu wollen.

"Von einem Weltunternehmen wie Facebook erwarte ich, dass es effektive Maßnahmen ergreift, damit Jugendliche das Angebot sicher nutzen können“, sagt die rheinland-pfälzische Jugendstaatssekretärin Dr. Christiane Rohleder. Mehr in einer Pressemitteilung des Jugendministeriums Rheinland-Pfalz.