HiNweiseRechtsextremismus

Rechtsextreme Verschwörungsmythen befeuern Gewalttaten

Verschwörungsmythen sind ein fester Bestandteil rechtsextremer Weltbilder, ihre Narrative ein Kernelement rassistischer und antisemitischer Propaganda. Sie dienen der vermeintlichen Orientierung und der bestimmten Zuschreibung von Freund und Feind. Eine der virulentesten Verschwörungstheorien zurzeit ist die des "großen Austauschs". Sie besagt, dass Flucht und Migrationsbewegungen nach Europa das Ziel hätten, eine angebliche "Islamisierung" voranzutreiben.

Nicht zuletzt die im Netz verbreiteten Veröffentlichungen des Attentäters von Hanau, dem zehn Menschen zum Opfer fielen, zeigen: Das Narrativ vom "großen Austausch" kann auch der Legitimierung von Gewaltverbrechen dienen. Eine kritische Auseinandersetzung mit Verschwörungsmythen ist daher unerlässlich. Vielfältige weiterführende Informationen und Materialien gibt es hier bei unseren Kolleginnen und Kollegen der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

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